Urs Schneider

us2Geb. 16.05.1939 in St. Gallen (/Schweiz), Beginn des Violinspieles mit sechs Jahren, 1961 Violindiplom am Konservatorium / Hochschule für Musik in Zürich. Dirigierstudien bei Rafael Kubelik in Luzern, Igor Markevitch in Madrid und Otto Klemperer in Zürich und London. Mit fünfzehn Jahren gründete er sein erstes eigenes Orchester, das zum „Pro Musica“ mit 70 Mitgliedern heranwuchs. 1962 Gründung des „Ostschweizer Kammerorchesters“ ( jetzige Camerata Helvetica). Urs Schneider war Chefdirigent und künstlerischer Leiter u.a. der „Shreveport Symphony and Opera Society“(USA), der „Camerata Stuttgart“, der „Camerata Academica Salzburg“ als einstimmig berufener Nachfolger von Bernhard Paumgartner, des „Haifa Symphony Orchestra“ Israel (1984 Europatournee) und der „Prager Kammersolisten“. Er war Mitbegründer und Chefdirigent des „National Taiwan Symphony Orchestra“. Urs Schneider war viele Jahre Jurymitglied des „Concours International des Jeunes Chefs d’Orchestre“ des Festivals in Besançon, sowie des Dirigentenwettbewerbes Constantin Silvestri in Bukarest. Im Jahre 2000 war er Präsident der Jury Schweiz zum „Grand Eurovision des Jeunes Musiciens“.. Leiter von Dirigierkursen in Braunwald, Haifa, Taipei( Taiwan University) Kharkov (Ukraine) und  New York (All State NY Festival). 1962 Beginn der internationalen Karriere mit vier Konzerten in den USA: Seitdem hat er über 180 wichtige Klangkörper von Konzert und Oper in allen Staaten  Europas, in den USA, Südamerika, Südafrika, Australien und in Asien geleitet.. Eine besondere Bedeutung bekam seit 1969 seine Arbeit mit zahlreichen Orchestern des damaligen Ostblocks (CSSR, Polen, Baltikum, Yugoslawien, Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Belaruss, Russland, Georgien, Armenien, Sibirien) um sie mit der der deutschen Romantik (Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Maler), vertraut zu machen um dringend notwendige Westkontakte herzustellen und um mitzuhelfen selbständige tragende Infrastrukturen mit westliche Knowhow des Managements aufzubauen. Es ergaben sich Konzertreichen mit verschiedenen Klangkörpern in die Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Holland bis hin mit der Bolschi- Oper Minsk nach Brasilien zum Teatro Amazonas in Manaus. Neben unzähligen Radio- und TV- Produktionen hat Urs Schneider 60 LP’s und CD’s eingespielt, darunter das praktisch ganze Orchesterwerk von Joachim Raff.